roi, 2020, Öl- und Acrylfarbe auf Leinwand, 140 x 110 cm

Könnte man unser Verhältnis zur Natur am ehesten mit einer Fernbeziehung vergleichen?

Wir idealisieren aus der Distanz, arrangieren Begegnungen und gleichen sie mit unseren Erwartungen ab.

Die Lebensrealität ist verfremdet, ein Zustand der sich nicht als dauerhafte Lösung eignet.

In ihrer malerischen Arbeit dekliniert Susanne Henny Kolp von Bild zu Bild verschiedene Umgangsstrategien des Menschen im Bezug zu seiner natürlichen Umwelt durch.

Dabei findet die antike Idee des Fließens, als Pendant für unser Einfühlungsvermögen, ebenso Ausdruck wie gegenwartstypische Vorstellungen von Objektivierung und Abgrenzung.

Does it make sense to compare our relation to nature with a long-distance-relationship?

We have an idealistic impression of it because of distance, encounters are arranged and will be compared with our expectations. Real life is in a special circumstance, no situation that permanently suitable.

Susanne henny Kolp uses the painting-process to decline from picture to picture different strategies to deal with nature. She compares ancient ideas of floating with modern ideas of objectification and delimation. 

 

don´t cry for me captain planet | there is no ordinary love

individuen | OBJEKTIVIERTER RAUM

INDIVIDUALS | OBJECTIFIED SPACE

AUSSTELLUNGSANSICHTEN

EXHIBITION VIEWS


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