Könnte man unser Verhältnis zur Natur am ehesten mit einer Fernbeziehung vergleichen?

Wir idealisieren aus der Distanz, arrangieren Begegnungen und gleichen sie mit unseren Erwartungen ab.

Die Lebensrealität ist verfremdet, ein Zustand der sich nicht als dauerhafte Lösung eignet.

In ihrer malerischen Arbeit dekliniert Susanne Henny Kolp von Bild zu Bild verschiedene Umgangsstrategien des Menschen im Bezug zu seiner natürlichen Umwelt durch.

Dabei findet die antike Idee des Fließens, als Pendant für unser Einfühlungsvermögen, ebenso Ausdruck wie gegenwartstypische Vorstellungen von Objektivierung und Abgrenzung.

Does it make sense to compare our relation to nature with a long-distance-relationship?

We have an idealistic impression of it because of distance, encounters are arranged and will be compared with our expectations. Real life is in a special circumstance, no situation that permanently suitable.

Susanne henny Kolp uses the painting-process to decline from picture to picture different strategies to deal with nature. She compares ancient ideas of floating with modern ideas of objectification and delimation. 

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25.09.–17.10.2021

MATCHES IN DER STIFTUNG REINBECKHALLEN|BERLIN

Ausstellungsansicht der a&o Kunsthalle 2020: Arbeiten von Julia Eichler, Franz Rentsch, Susanne Henny Kolp und Christoph Liedke | © Gustav Franz AUSSTELLUNG MATCHES 25.09. – 17.10.2021
Ausstellungsansicht der a&o Kunsthalle 2020: Arbeiten von Julia Eichler, Franz Rentsch, Susanne Henny Kolp und Christoph Liedke | © Gustav Franz AUSSTELLUNG MATCHES 25.09. – 17.10.2021
Eine interdisziplinäre Ausstellung des Kollektivs BLECH. - Raum für Kunst Halle e.V. in Kooperation mit der Stiftung Reinbeckhallen

In der Ausstellung MATCHES prallen Gegenüberstellungen von Rivalität über Gegenpol bis Super- Match multimedial aufeinander. Sie zeigt die Wechselwirkungen kreativer Prozesse an sich und zwischen Paaren durch Affinität und Abstoßung; Medien entzünden neues Potential, ebenso wie Kontrahenten und stete Freunde zueinander finden. Wir exerzieren und zelebrieren in dieser Ausstellung das Aufeinanderprallen, sich Finden und Gewinnen, das Verlieren, Sympathie und Symbiose – Falter und Orchidee. Das Streiten und Diskutieren, vor allem in Ergänzung und lustvollem Zusammenspiel sind unser Werden.

Künstler*innen:
Julius Anger, Charlotte Antony, Julia Eichler, Mattes Fischer, Simon Kießler, Susanne Henny Kolp, Christoph Liedtke, Therese Lippold, Jana Isabella Luck, Katja Neubert, Lasse Pook, Franz Rentsch, Regina Reusch, Hanna Sass, Paula Schneider, Sylvie Viain


Eine Ausstellung des Kollektivs BLECH. – Raum für Kunst Halle e.V.. Aktuelle Informationen zu den Öffnungszeiten der Ausstellung finden Sie hier.

Diese Ausstellung wird gefördert von der Stiftung Reinbeckhallen, dem Land Sachsen-Anhalt, der Stadt Halle Saale und der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt.

25.09. – 17.10.2021 
Do – Fr | 16–20 Uhr
Sa, So & feiertags | 11–20 Uhr
Eröffnung
25.09.21 | 11–20 Uhr

 

don´t cry for me captain planet | there is no ordinary love

WORK

 

individuen | OBJEKTIVIERTER RAUM

INDIVIDUALS | OBJECTIFIED SPACE

AUSSTELLUNGSANSICHTEN

EXHIBITION VIEWS


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