Könnte man unser Verhältnis zur Natur am ehesten mit einer Fernbeziehung vergleichen?

Wir idealisieren aus der Distanz, arrangieren Begegnungen und gleichen sie mit unseren Erwartungen ab.

Die Lebensrealität ist verfremdet, ein Zustand der sich nicht als dauerhafte Lösung eignet.

In ihrer malerischen Arbeit dekliniert Susanne Henny Kolp von Bild zu Bild verschiedene Umgangsstrategien des Menschen im Bezug zu seiner natürlichen Umwelt durch.

Dabei findet die antike Idee des Fließens, als Pendant für unser Einfühlungsvermögen, ebenso Ausdruck wie gegenwartstypische Vorstellungen von Objektivierung und Abgrenzung.

Does it make sense to compare our relation to nature with a long-distance-relationship?

We have an idealistic impression of it because of distance, encounters are arranged and will be compared with our expectations. Real life is in a special circumstance, no situation that permanently suitable.

Susanne henny Kolp uses the painting-process to decline from picture to picture different strategies to deal with nature. She compares ancient ideas of floating with modern ideas of objectification and delimation. 

Einzelausstellung:

soloshow 

don´t cry for me captain planet | there is no ordinary love

 10.1. – 08.02.2020, galerie intershop, Spinnereistraße 7 / Halle 10 G, Leipzig


MATCHES / Ausstellungsansicht

Gruppenausstellung in der a&o Kunsthalle Leipzig

22.02–21.03.2020, vorzeitig geschlossen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19

Eine interdisziplinäre Ausstellung vom 22.Februar–21.März 2020 in der a&o Kunsthalle, Brandenburger Str. 2 in Leipzig, mit 15 Positionen von KünstlerInnen des BLECH. / Raum für Kunst Halle e.V.

 

KünstlerInnen:

Julius Anger, Charlotte Antony, Julia Eichler, Mattes Fischer, Simon Kießler, Susanne Henny Kolp, Julia KundeChristoph LiedtkeTherese Lippold,  Katja NeubertLasse Pook, Franz RentschHanna SassPaula Schneider und Sylvie Viain

 

In der Kunstausstellung MATCHES prallen Gegenüberstellungen in jeder denkbaren Spielart multimedial aufeinander. 

Als gespaltene Person, Paar oder im Kollektiv eröffnen sich Spielfelder von Rivalität über Gegenpol bis Super-Match. Die Ausstellung thematisiert, wie sich KünstlerIn und Material, KünstlerIn und Thema oder KünstlerIn & KünstlerIn als Pole gegenüberstehen und befruchtend aneinander abarbeiten. Kräfte reizen und steigern sich gegenseitig zu Höherem.

LAND | OBJEKTIVIERTER RAUM

LAND | OBJECTIFIED SPACE

INDIVIDUUM | TYP | GATTUNG

INDIVIDUAL | TYPE | GENUS

AUSSTELLUNGSANSICHTEN

EXHIBITION VIEWS


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