SEPTEMBER 2020 MATCHES

 

25.09.–17.10.2021

MATCHES IN DER STIFTUNG REINBECKHALLEN|BERLIN

Eine interdisziplinäre Ausstellung des Kollektivs BLECH. - Raum für Kunst Halle e.V. in Kooperation mit der Stiftung Reinbeckhallen

In der Ausstellung MATCHES prallen Gegenüberstellungen von Rivalität über Gegenpol bis Super- Match multimedial aufeinander. Sie zeigt die Wechselwirkungen kreativer Prozesse an sich und zwischen Paaren durch Affinität und Abstoßung; Medien entzünden neues Potential, ebenso wie Kontrahenten und stete Freunde zueinander finden. Wir exerzieren und zelebrieren in dieser Ausstellung das Aufeinanderprallen, sich Finden und Gewinnen, das Verlieren, Sympathie und Symbiose – Falter und Orchidee. Das Streiten und Diskutieren, vor allem in Ergänzung und lustvollem Zusammenspiel sind unser Werden.

Künstler*innen:
Julius Anger, Charlotte Antony, Julia Eichler, Mattes Fischer, Simon Kießler, Susanne Henny Kolp, Christoph Liedtke, Therese Lippold, Jana Isabella Luck, Katja Neubert, Lasse Pook, Franz Rentsch, Regina Reusch, Hanna Sass, Paula Schneider, Sylvie Viain


Eine Ausstellung des Kollektivs BLECH. – Raum für Kunst Halle e.V.. Aktuelle Informationen zu den Öffnungszeiten der Ausstellung finden Sie hier.

Diese Ausstellung wird gefördert von der Stiftung Reinbeckhallen, dem Land Sachsen-Anhalt, der Stadt Halle Saale und der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt.

25.09. – 17.10.2021 
Do – Fr | 16–20 Uhr
Sa, So & feiertags | 11–20 Uhr
Eröffnung
25.09.21 | 11–20 Uhr
Ausstellungsansicht: Arbeiten von Julia Eichler, Franz Rentsch, Susanne Henny Kolp, Hanna Sass, Christoph Liedtke und Therese Lippold | © Katja Neubert
Ausstellungsansicht: Arbeiten von Julia Eichler, Franz Rentsch, Susanne Henny Kolp, Hanna Sass, Christoph Liedtke und Therese Lippold | © Katja Neubert

SEPTEMBER - KÜNSTLERINNENGESPRÄCH MIT CHRISTIANE MEISTER

leider war ich krank, aber ein schriftliches Interview folgt

Therese Lippold in ihrer Installation für "reclaim virtual-reality", Foto: Christoph Liedtke
Therese Lippold in ihrer Installation für "reclaim virtual-reality", Foto: Christoph Liedtke

MATCHES | PERFORMANCES UND KÜNSTLER_INNENGESPRÄCH

 

Programm: 9.10.+10.10.2021, 15–18 Uhr +14–15Uhr | offen von 11–20 Uhr | Laufzeit: 26.9 – 17.10.2021 | Reinbeckhallen Berlin

Liebe Kunstfreund*Innen,

wir möchten Euch herzlich zu Performances und KünstlerInnengespräch am 9.10.+10.10.2021 einladen.


Samstag, 9.10.2021 | Programm: 15 Uhr–18 Uhr (Ausstellung offen von 11–20 Uhr)

15 Uhr Performance reclaim virtual-reality von Therese Lippold
15:30 Uhr Performance Polybird von Sylvie Viain
im Anschluss das KünstlerInnengespräch mit Susanne Henny Kolp, Christoph Liedtke, Therese Lippold und Sylvie Viain – moderiert von Christiane Meister (Kunsthistorikerin und -vermittlerin)

Zum KünstlerInnengespräch:

Ein Gespräch mit Susanne Henny Kolp, Christoph Liedtke, Therese Lippold und Sylvie Viain, moderiert von Christiane Meister – Kunsthistorikerin – und vermittlerin, u.a. freie Projekte für das Georg Kolbe Museum und Das Verborgene Museum)


Als Begriff birgt „das Match“ ein Spektrum von vollkommener Übereinstimmung bis hin zur Rivalität in sich. Im Plural zündet er mit Potential zum Erleuchten oder Erlöschen.Aktuell werden die Reinbeckhallen zur Arena für das BLECH-Kollektiv aus Halle, in der 15 künstlerische Positionen von 16 Künstler*innen aufeinandertreffen. In wie fern es matched und sich individuelle Formensprachen ergänzen, bedingen oder vielmehr als eigenständige Handschriften konkurrieren, wird im Künstler*innengespräch auf dem Spielfeld der Ausstellungshalle ausgelotet. Dabei bietet die Vielfalt der präsentierten Bildwelten eine Palette an Angeboten, um neue Perspektiven einzunehmen und gegenwärtige Weltentwürfe zu hinterfragen. 
Das offene Gespräch kann einen Zugang in dieses medienübergreifende, lustvolle Zusammenspiel von Malerei, Plastik, Installation und Performance geben und die Grenzen der einzelnen Disziplinen befragen. Zudem soll der Aspekt des Spiels in seiner Freiheit als Impuls für ästhetische Produktion, Mittel des experimentellen künstlerischen Prozesses und Abstraktionsmittel beleuchtet werden.Die Performances von Therese Lippold und Sylvie Viain bieten den Einstieg in unser Gespräch und laden zum „Mitspielen“ und „Mitdiskutieren“ ein.“ 

 

Ab 11 Uhr kann an beiden Tagen die Gruppenausstellung schon besucht werden.

 

JULI | AUGUST| SEPTEMBER - ARBEITEN FÜR KULTUR ANS NETZ

Für das Kultur ans Netz Stipendium des Landes Sachsen Anhalts habe ich im Zeitraum von Juli–September 2021 an einem Quilt zum Thema "Die Erde als Scheibe" und einer Stickerei gearbeitet.

Der Quilt ist als textiler Bildträger aus einer Mischtechnik zwischen quilten und applizieren entstanden und zu großen Teilen wegen seiner unkonventionellen Fertigungsweise in Handarbeit angefertigt worden.

Im Rahmen der Förderung habe ich den inhaltlichen Schwerpunkt "die Erde als Scheibe" bildend auf dem Medium Quilt - einen textilen, gesteppten und genähten Bildträger bearbeitet.

Die Intention dahinter war, dass die Ideen von der Form der Erde, die Menschen in ihrer jeweiligen Zeit haben sehr unterschiedlich waren und sind.

Ausgehend von der widerlegten Vorstellung die Erde sei eine Scheibe, habe ich mich gefragt in wie fern spätere Generationen unsere Vorstellung von der Erde rückschrittlich finden werden.

 

Das objekthafte Element, das ich mittig auf dem Quilt appliziert habe, erinnert an einen Landschaftsausschnitt, der wie ein Planet im leeren Raum schwebt. Durch das Quilten, haben sich farbige Flächen aneinander gefügt, die an variable Interpretationsflächen aus Atlanten erinnern.

Mich interessiert besonders im Nachdenken über sehr komplexe Systeme, wie beispielsweise das Ökosystem Erde eines ist, in wie fern der Mensch in der Lage ist diese zu begreifen und in welchem Umfang er auf Vereinfachungen von Sachverhalten angewiesen ist. 

Dieses inhaltliche Ringen darum sich ein Bild von etwas zu machen, hat sich ganz konkret auch im Entstehungsprozess der Arbeit für mich abgebildet.

Das Spannungsfeld zwischen Vereinfachung, die die Flächigkeit eines Quiltes im Prozess erzwingt und das freie Zusammenspiel von Elementen, die ich als Vorstellung von Landschaft mit ins Erschaffen dieses Landschaftskörpers hineingebracht habe, war permant im Arbeitsprozess vorhanden. 

Hinzu kam, dass sich der Quilt auch in so fern meiner Kontrolle stückweise entzog, dass ich ihn beim Herstellen nie vollständig als Bildträger vor mir sehen konnte und deshalb nicht so gezielt in die Gesamtkomposition einwirken konnte, wie beispielsweise in eine Malerei. Da es sich bei dem Quilt um ein zusammengenähtes Objekt handelt, war es nicht möglich es zwischendurch aufzuhängen und es als Ganzes zu sehen.

Während der Umsetzung der Arbeit ist mir aufgrund der Unmöglichkeit den Quilt als Ganzes zu betrachten auch klar geworden, dass ein Besticken desselben zu willkürlich geworden wäre. Deshalb habe ich mich entschieden, das Sticken in einem kleinen Nebenprojekt zu verfolgen. Es sind also in dem Zeitraum der Quilt und eine Stickerei entstanden. 

Um den Quilt mit meiner Bildsprache zu vereinbaren, musste ich verschiedene Techniken ausprobieren.

Zuerst habe ich klassisch verschiedene Stoffteile aneinandergefügt. 

Um freie Formen auf dem Bildträger zu ermöglichen, war es darüber hinaus notwendig applizierend zu Arbeiten. Dabei habe ich verschiedene Stiche und Nähtechniken ausprobiert und mehrmals Abschnitte wieder aufgetrennt und mit anderen Techniken wieder zusammengenäht.

Ich habe mich zum Schluss für eine unsichtbare Naht innerhalb der ganzen Arbeit entschieden und musste den Großteil der Arbeit per Hand nähen, da meine ästhetischen Anforderungen an das Objekt das erforderten.  

Das Nebenprojekt der kleinen Stickerei "nordbad" ergab sich ganz natürlich im Arbeitsprozess.

Beim Sichten der vielen Stoffe für den Quilt, fand ich ein Stofftaschentuch, dass Fläche und Raum zugleich war, vorgegeben durch ein Webmuster, das an ein Schwimmbad erinnert. 

JULI 2021 | Auf Wiedersehen

 

Ich freue mich sehr über den Ankauf meiner Arbeiten für die Kunstsammlung des Landes Sachsen-Anhalts in diesem Monat - eine große Ehre. 

I am happy to announce the purchase of my works to the state Saxony-Anhalt - such an honor.

roi, 2020, Öl- und Acrylfarbe auf Leinwand, 140 x 110 cm

 

 

Mai Juni 2021

 

 

SICHER NICHT

Die Burg Galerie im Volkspark zeigt vom 8.April – 6. Juni 2021 Arbeiten aus Kunst und Design der BURG, sowie Gastbeiträge rund um das Thema Risiko. Unter anderem wird auch die Stickerei "white phosphorus - day vision" von mir zu sehen sein.

Aktualisierte Informationen wie die Ausstellung für BesucherInnen erfahrbar gemacht werden kann, findet ihr unter folgendem Link: hier

Gestaltung: Miriam Humm, Marcus Wachter
Gestaltung: Miriam Humm, Marcus Wachter

 

Ausstellende

Seunghoon Baek, Dana László da Costa/Jorge Sánchez di Bello, Niclas Heider, Amber Hummel, Ju Hyuun Hwang, Susanne Henny Kolp, Susanne Langbehn,Anne Martin, Sofia Mayer, Emma Louise Meyer, Luise Menz/Sophie Pischel/Lena Würsching in Kooperation mit der Break Isolation Group und International Women* Space, Agathe Michalski, Elisabeth Otto, Ludwig Pfeiffer, Olivia Pils, Nilay Lili Sahin, Catherine Sanke, Sami Sayegh, Louisa Schrimpf, Melanie Schulz, Alina Weber/Alexia von Salomon

Gastbeiträge:

akg-images / Valery Zufarov, Sammy Baloji, cultprotest.me / Rufina Bazlova, Yura Ledyan, Marina Naprushkina

 

Dank an: Juliane Bischoff (NS-Dokumentationszentrum München), Estelle Lecaille (Twenty Nine studio, Brüssel), Maxim Tyminko (Amsterdam)

Kuratorinnen: Dr. Jule Reuter, Kuratorin, Burg Galerie am Volkspark, Gala Goebel, kuratorische Assistenz

Eröffnung: Am 7. April 2021 findet zum Ausstellungsbeginn ab 18 Uhr die Performance „Ordnen“ von Seunghoon Baek statt. Im Fall, dass die Burg Galerie für Publikum noch geschlossen ist, wird die Performance per Livestream hier auf der Website zu sehen sein.

Führungen durch die Ausstellung: Jeweils sonntags um 15 Uhr führen Studierende der kunstpädagogischen Studiengänge durch die Ausstellung.

Ort: Burg Galerie im Volkspark, Schleifweg 8a, 06114 Halle (Saale)

Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag, 14 bis 19 Uhr

Eintritt: Der Eintritt ist kostenfrei.

 

 

 

Oktober 2020

 

 

contemporary art ruhr (C.A.R), 30.10. – 1.11.2020 / mit der Galerie intershop


Gestaltung: Miriam Humm und Marcus Wachter
Gestaltung: Miriam Humm und Marcus Wachter

KuratorInnenteam: Dr. Jule Reuter in Zusammenarbeit mit Gala Goebel, Susanne Henny Kolp, Stefan Hurtig, Susanne Weiß und Rolf Wicker. 

twittering machine. Positionen junger BildhauerInnen aus Deutschland: 14. Oktober – 8. November 2020

Mai 2020

UNLOCK 7. – 23. Mai 2020 

Lysann Bischbeck | Carsten Busse | Ulrike Dornis | Julia Eichler | Judith Miriam Escherlor | Martin Feistauer | Enne Haehnle | Julia Kiehlmann | Susanne Henny Kolp | Reinhard Krehl | Roswitha Maul | Gudrun Petersdorff | Mara Sandrock | Hanna Sass | Martin Schuster | Anija Seedler | Ling-Yu Tai | Silke Panknin | Louise Walleneit

Nach dem Shutdown der letzten Wochen öffnet die Galerie intershop mit der spontanen Gruppenausstellung unlock wieder zu den regulären Öffnungszeiten für ihre Besucher*Innen. Die Ausstellung zeigt täglich eine weitere Position von insgesamt 19 KünstlerInnen der Galerie. Die Werkschau beinhaltet Arbiten, die im Kontext der vergangenen Wochen entstanden sind, sowie Arbeiten, die in der Jetztzeit eine neue Relevanz und Lesbarkeit erhalten. 

2020 MÄRZ

Gestaltung: Miriam Humm und Marcus Wachter
Gestaltung: Miriam Humm und Marcus Wachter

 

 vor_ORT

 

Eröffnung: Mittwoch, 11. März 2020, 18 Uhr

Die Ausstellung in der Burg Galerie im Volkspark zeigt vom 12. März bis 5. April 2020 Arbeiten aus Kunst und Design rund um das Thema Stadt.

 Kuratorin: Dr. Jule Reuter, Kuratorin, Burg Galerie am Volkspark mit Unterstützung von Susanne Henny Kolp und Julia Miorin als kuratorische Assistenz.

Mehr Infos auf der Seite der Burg Galerie: hier


MATCHES

Gruppenausstellung in der a&o Kunsthalle Leipzig

22.02–21.03.2020

Redaktion und Gestaltung des Plakates: Hanna Sass, Franz Rentsch und Sylvie Viain

Eine interdisziplinäre Ausstellung vom 22.Februar–21.März 2020 in der a&o Kunsthalle, Brandenburger Str. 2 in Leipzig, mit 15 Positionen von KünstlerInnen des BLECH. / Raum für Kunst Halle e.V.

 

KünstlerInnen:

Julius Anger, Charlotte Antony, Julia Eichler, Mattes Fischer, Simon Kießler, Susanne Henny Kolp, Julia KundeChristoph LiedtkeTherese Lippold,  Katja NeubertLasse Pook, Franz RentschHanna SassPaula Schneider und Sylvie Viain

 

In der Kunstausstellung MATCHES prallen Gegenüberstellungen in jeder denkbaren Spielart multimedial aufeinander. 

Als gespaltene Person, Paar oder im Kollektiv eröffnen sich Spielfelder von Rivalität über Gegenpol bis Super-Match. Die Ausstellung thematisiert, wie sich KünstlerIn und Material, KünstlerIn und Thema oder KünstlerIn & KünstlerIn als Pole gegenüberstehen und befruchtend aneinander abarbeiten. Kräfte reizen und steigern sich gegenseitig zu Höherem.

 

 

Eröffnung: Samstag, 22.02.2020, 18 Uhr

 

Im Anschluss: 

Performances von Julia Kunde und Therese

Mattes Fischerträgt die dreiteilige Komposition Methamorphosen zu dem Bild Irgendwo zwischen der Tür am Klavier, mit Gedicht und Gesangstück vor und Sylvie Viain erzeugt eine interaktive Soundperformance

 

Begleitprogramm:

Samstag, 07. März 2020, 18:00 Uhr

 

Künstler*innengespräch in offener Runde mit Franz Rentsch, Julia Eichler und Christoph Liedtke.

Moderiert von Susanne Henny Kolp

 

MATCHES / Ausstellungsansicht

Gruppenausstellung in der a&o Kunsthalle Leipzig

22.02–21.03.2020, vorzeitig geschlossen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19

KünstlerInnengespräch | MATCHES | 07.03.2020, 18 Uhr

 

 

Liebe KunstsportfreundInnen,

wir freuen uns die Gelegenheit zu nutzen und wollen Euch einladen mit uns am 07.03.2020, um 18 Uhr, zusammenzukommen, um vor Ort in unserer aktuellen Ausstellung MATCHES (a&o Kunsthalle Leipzig, Brandenburger Straße 2, 04103 Leipzig) in einer offenen Runde Arbeiten von KünstlerInnen des BLECH. zu besprechen. 

Ausgehend von Positionen von Julia EichlerChristoph Liedtke und Franz Rentsch wollen wir künstlerische Varianten der Gegenüberstellung innerhalb der eigenen Arbeitsprozesse, aber auch zwischen den Werken und äußeren Gegenübern durchspielen.

Das Gespräch geht von konkreten künstlerischen Positionen aus und möchte TeilnehmerInnen der Runde dazu auffordern mit eigenen Erfahrungen zu partizipieren.

 

Moderiert wird es von Susanne Henny Kolp.


2020 JANUAR | FEBRUAR

don´t cry for me captain planet | there is no ordinary love

SOLOSHOW in der galerie intershop, Leipzig

11.01.–08.02.2020

 

Vernissage: Freitag, 10.01.2020, 19 Uhr

Winterrundgang der Spinnerei Galerien: 11.01.2020, 11–20 Uhr

Ausstellung: 11.01.–08.02.2020, Do/Fr/Sa 11–18 Uhr

Spinnereistraße 7, Haus 10G, 04179 Leipzig